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Web Vitals im Jahr 2025: Was ändert sich und wie bleiben Sie wettbewerbsfähig?

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Web-Performance ist längst nicht mehr nur eine technische Frage – sie ist ein entscheidender Rankingfaktor und ein Muss für die Nutzererfahrung. Seit Google 2020 die Core Web Vitals (CWV) eingeführt hat, setzen Unternehmen alles daran, schnelle, stabile und interaktive Web-Erlebnisse zu optimieren. Doch was ändert sich im Jahr 2025? Und wie bleiben Sie wettbewerbsfähig?

Kommen wir zur Sache.

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Was sind Core Web Vitals?

Die Core Web Vitals sind eine Gruppe von Messgrößen, die die tatsächliche Nutzererfahrung in drei Hauptkategorien erfassen.

  1. Largest Contentful Paint (LCP): Misst die Geschwindigkeit, mit der der Hauptinhalt geladen wird. Idealerweise sollte dies innerhalb von 2,5 Sekunden erfolgen.
  2. Eingabeverzögerung (FID) → Änderung der Interaktivitätsmetrik im Jahr 2025!
  3. Kumulativer Layout-Shift (CLS): Testet die visuelle Stabilität. Ein niedriger CLS-Wert (< 0,1) verhindert plötzliche Inhaltssprünge.

Große Änderung im Jahr 2025: FID wird durch die neue Metrik „Interaktion bis zum nächsten Farbauftrag“ (INP) ersetzt. Mehr dazu weiter unten!

Was ändert sich bei den Core Web Vitals für 2025?

1. Die erste Eingabeverzögerung (FID) wird durch die Interaktion zum nächsten Zeichnen (INP) ersetzt

    Google ersetzt FID durch Interaction to Next Paint (INP) als besseres Maß für Interaktivität.

    Was ist INP?

    • INP erfasst die Gesamtzeit, die ein Benutzer für eine Interaktion – Klicks, Tippen und Tastatureingaben – benötigt, bis der Browser visuell reagiert
    • Für eine reibungslose Interaktivität sollte ein idealer INP-Wert unter 200 ms liegen

    Warum das wichtig ist: FID erfasste lediglich die erste Interaktion, INP hingegen zeichnet alle Benutzerinteraktionen auf und liefert so eine genauere Darstellung der Reaktionsfähigkeit der Website.

    2. Strengere LCP-Anforderungen für die Mobile-First-Optimierung

    • Google fördert Ladezeiten (LCP) von unter 2 Sekunden für mobile Websites
    • Lazy Loading von Bildern und unoptimiertes JavaScript wirken sich negativ auf Ihren LCP-Score aus
    • Moderne Bildformate (WebP, AVIF) und serverseitiges Rendering (SSR) werden ein Segen sein

    So bleiben Sie einen Schritt voraus: Verbessern Sie die Server-Antwortzeit, den kritischen Rendering-Pfad und den sichtbaren Inhalt.

    3. KI und maschinelles Lernen werden einen zunehmenden Einfluss auf das Seitenerlebnis haben

    • Googles KI-gestützte Ranking-Aktualisierungen werden CWV dynamischer denn je machen
    • Adaptives Laden (Laden alternativer Inhalte je nach Gerät und Netzwerkgeschwindigkeit) wird zum Standard und bewährter Ansatz werden

    So bleiben Sie immer einen Schritt voraus: Nutzen Sie KI-gestützte Performance-Tools wie Googles PageSpeed ​​Insights, Cloudflare und Lighthouse, um Echtzeit-Feedback zu erhalten.

    4. CLS wird mehr dynamische Inhalte erfassen (Anzeigen, Pop-ups, Videos)

    • Cumulative Layout Shift (CLS) wird plötzliche Bewegungen aufgrund dynamischer Inhalte wie Pop-ups, eingebettete Videos und verzögert geladene Anzeigen genauer überwachen
    • Eine schlechte CLS kann zu einer erhöhten Absprungrate und einer reduzierten Konversionsrate beitragen

    So bleiben Sie immer einen Schritt voraus: Nutzen Sie die CSS-Seitenverhältnisse, gute Abmessungen für Anzeigen/Bilder und lassen Sie Platz für dynamische Inhalte frei.

    Wie Sie sich vorbereiten und im Jahr 2025 die Nase vorn behalten

    Damit Ihre Website optimiert bleibt und ein hohes Ranking erzielt, müssen Sie Folgendes tun.

    1. Jetzt für INP optimieren

    Da INP FID ersetzt, liegt der Fokus auf der Reduzierung von Eingabeverzögerungen, der Optimierung von JavaScript und der Gewährleistung nahtloser Benutzerinteraktionen.

    • Die JavaScript-Laufzeit sollte kurz gehalten werden.
    • Eliminieren Sie unnötige Drittanbieter-Skripte, die die Interaktion behindern.
    • Erzwinge verzögertes Laden für nicht unbedingt notwendige Skripte.

    2. LCP durch intelligente Bild- und Serveroptimierung verbessern

    Beschleunigen Sie die Seitenladezeiten durch bessere Bildformate, effizientes Caching und eine schnelle Serverreaktion.

    • Verwenden Sie Formate der nächsten Generation (WebP, AVIF) anstelle von PNG/JPEG.
    • Implementieren Sie CDNs und Caching für eine schnellere Inhaltsauslieferung.
    • Optimieren Sie den kritischen Rendering-Pfad mit hoher Priorität.

    3. Minimieren Sie CLS durch intelligentere Layoutstrategien

    Vermeiden Sie störende Layoutverschiebungen, indem Sie Elementabmessungen definieren, Platz für dynamische Inhalte reservieren und die Seitenstruktur verbessern.

    • Bilder, Anzeigen und Einbettungsgrößen explizit festlegen.
    • Verhindern Sie Layoutverschiebungen aufgrund dynamisch eingefügter Inhalte.

    4. Nutzen Sie KI-gestützte Web-Performance-Tools

    Nutzen Sie KI-gestützte Tools wie Google Lighthouse und WebPageTest, um bei der Web-Performance-Optimierung immer einen Schritt voraus zu sein.

    • Google PageSpeed ​​Insights & Lighthouse für sofortiges Feedback.
    • KI-gestützte Tools wie Cloudflare, NitroPack und WebPageTest für automatisierte Optimierungen.
    Letzte Gedanken

    Das Web verändert sich, und Googles Core Web Vitals spiegeln den Trend hin zu nutzerzentrierten Erlebnissen wider. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Sie Ihre Website stets im Hinblick auf Geschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit und Stabilität überwachen, testen und optimieren.

    Samita Nayak
    Samita Nayak
    Samita Nayak ist Content-Autorin und arbeitet bei Anteriad. Sie schreibt über Business, Technologie, HR, Marketing, Kryptowährung und Vertrieb. Wenn sie nicht schreibt, liest sie normalerweise ein Buch, schaut sich Filme an oder verbringt viel zu viel Zeit mit ihrem Golden Retriever.
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