Die Automatisierung birgt bis 2025 das Potenzial, ganze Branchen grundlegend zu verändern. Technologische Entwicklungen – von Robotern über maschinelles Lernen und Prozessautomatisierung bis hin zu künstlicher Intelligenz – verändern die Arbeitsweise von Unternehmen. Obwohl viele die möglichen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen begrüßen, wirft die Automatisierungsdebatte auch wichtige Fragen zur Zukunft der menschlichen Arbeit auf. Wird sie zum Verlust von Arbeitsplätzen oder zur Schaffung neuer führen? Hier einige Prognosen zur menschlichen Arbeit im Zeitalter der Automatisierung.
1. Der Übergang von typischen Aufgaben zu Problemlösung und Kreativität
Viele monotone Routineaufgaben werden bis 2025 sicherlich automatisiert werden. Dateneingabe, Fertigung und sogar Kundendienst können bereits von Maschinen erledigt werden. Aufgaben, die Kreativität, komplexes Problemlösen und emotionale Intelligenz erfordern – Eigenschaften, die Maschinen derzeit noch fehlen – werden jedoch weiterhin menschliche Arbeitskraft benötigen.
2. Für neue Berufe werden neue Fähigkeiten benötigt
Durch die Automatisierung werden zwar einige Arbeitsplätze wegfallen, aber auch neue entstehen. Laut Weltwirtschaftsforum (WEF) werden bis 2025 durch die Automatisierung 97 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen, viele davon im Bereich der Entwicklung, des Managements und der Wartung automatisierter Systeme. Dazu gehören Positionen in der Cybersicherheit, der Robotikentwicklung und der KI-Schulung.
3. Die Entwicklung von Mensch-Maschine-Hybridteams
Statt dass Maschinen Arbeitskräfte vollständig ersetzen, ist im Jahr 2025 mit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu rechnen. Automatisierung wird menschliche Fähigkeiten nicht ersetzen, sondern ergänzen. So könnte beispielsweise KI enorme Datenmengen auswerten, während Menschen ihre Expertise für die endgültigen Entscheidungen nutzen. Chatbots könnten einfache Fragen im Kundenservice beantworten, während menschliche Mitarbeiter komplexere oder schwierigere Probleme bearbeiten.
4. Die Gig-Economy und Flexibilität
Die Gig-Economy wird voraussichtlich weiterhin von den Auswirkungen der Automatisierung auf herkömmliche Arbeitszeiten und -strukturen geprägt sein. Unternehmen benötigen möglicherweise nicht mehr für jede Aufgabe Vollzeitkräfte, da sie zunehmend automatisierte Prozesse implementieren. Stattdessen könnten wir einen Anstieg von Telearbeit, flexiblen Arbeitszeiten und projektbezogenen Positionen erleben, in denen die Beschäftigten die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wie und wann sie Aufgaben erledigen.
5. Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und ethische Fragen
Regierungen, Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt werden sich mit den ethischen Folgen der Automatisierung auseinandersetzen müssen, da diese die Arbeitswelt verändert. das bedingungslose Grundeinkommen (BGE), ein Programm, das allen Einwohnern unabhängig von ihrem Beschäftigungsstatus ein festes Einkommen gewährt.
Letztlich: Menschliche Arbeit im Zeitalter der Automatisierung
Die Arbeitswelt im Jahr 2025 wird sich mit Sicherheit deutlich von der heutigen unterscheiden. Automatisierung wird zwar zu Arbeitsplatzverlusten führen, aber auch neue Chancen für diejenigen eröffnen, die bereit sind, sich zu verändern und weiterzubilden. Eine hybride Mensch-Maschine-Partnerschaft, die Kreativität, komplexe Problemlösung und emotionale Intelligenz in den Vordergrund stellt, wird die Arbeitswelt der Zukunft prägen.
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