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Der Leitfaden zur Einführung von KI und maschinellem Lernen ohne Programmierung für nicht-technische Teams

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Jedes Datenteam erhält früher oder später dieselbe Anfrage: Vertrieb, Finanzen oder Betrieb erstellen eigenständig Vorhersagemodelle, anstatt auf einen scheinbar endlosen Rückstand im Bereich Data Science zu warten. Die Tools haben sich schneller weiterentwickelt als die dazugehörigen Governance-Strukturen. Genau an dieser Stelle scheitern die meisten Implementierungen an Compliance-Prüfungen oder entwickeln sich unbemerkt zu einem Risiko, das niemand rechtzeitig erkennt.

Ergründen Sie die drei Entscheidungen, die darüber entscheiden, ob ein Programm skaliert oder scheitert: Welches Projekt verdient den ersten Pilotversuch? Was muss ein Geschäftsanwender verstehen, bevor er ein Live-Modell verwendet? Und wer gibt die Freigabe, sobald Vorhersagen beginnen, Entscheidungen über einen Kunden zu beeinflussen?.

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Ist die Einführung von No-Code mittlerweile tatsächlich eine IT-Initiative?

Früher behandelten Anbieter Automatisierung als eine Art Zusatzfunktion, die einem größeren System hinzugefügt wurde. Heute hat sich das Blatt gewendet: Ganze Roadmaps sind darauf ausgerichtet. Laut Fortune Business Insights wird der Markt für No-Code-KI-Plattformen bis 2034 voraussichtlich 75,14 Milliarden US-Dollar erreichenund jährlich um mehr als 31 Prozent wachsen. Dieses Tempo entspricht den aktuellen Herausforderungen von IT-Teams: Die Nachfrage nach prädiktiven Dashboards steigt stetig, während gleichzeitig immer weniger Data Scientists in der Lage sind, diese zu entwickeln. Geschäftsbereiche setzen Drag-and-Drop-Modellgeneratoren ein und erstellen Prognosen nach eigenem Zeitplan – unabhängig von einem formalen Rollout-Plan.

Benötigt ein Business-Team fundierte Data-Science-Kenntnisse für No-Code-KI und maschinelles Lernen?

Eine No-Code-Oberfläche vereinfacht die Syntax, die zugrundeliegenden Prinzipien bleiben jedoch bestehen. Anwender müssen weiterhin die Fragestellung präzise formulieren, verzerrte Trainingsdaten erkennen und eine Konfusionsmatrix genau genug interpretieren, um ein Modell zu entlarven, das falsche Ergebnisse liefert. Plattformen übernehmen den mühsamen mittleren Teil der Datenpipeline, darunter Feature Engineering und Hyperparameter-Optimierung, doch die Interpretation der Ergebnisse bleibt in der Verantwortung des Anwenders. Die Zusammenarbeit mit einem Fachexperten und einem kurzen Data-Literacy-Kurs ist in der Regel effektiver, als einen Data Scientist für jedes Projekt allein einzusetzen. Dieser Unterschied zeigt sich, sobald ein Modell produktiv eingesetzt wird.

Welches erste Projekt ebnet No-Code-Teams den Weg zum Erfolg?

Drei Projekttypen eignen sich gut als Ausgangspunkt:

  • Die Nachfrageprognose stützt sich auf historische Verkaufszahlen, die die meisten Teams bereits erfassen
  • Die Churn-Bewertung greift auf CRM-Felder zurück, die selten bereinigt werden müssen, bevor ein Modell sie verwenden kann
  • Die Dokumentenklassifizierung automatisiert eine Aufgabe, die Analysten bisher wöchentlich manuell erledigen

Die Wahl eines Produkts außerhalb dieser engeren Auswahl bedeutet in der Regel mehr Zeitaufwand für die Datenbereinigung als für das Erlernen der Plattform.

Wem gehört ein Modell eigentlich, sobald es einen Kunden erreicht hat?

Die Verantwortung liegt bei der IT, selbst wenn das Modell extern entwickelt wird. Diese Trennung zeigt sich in der Art und Weise, wie Anbieter ihre Plattformen heute gestalten: Sie integrieren rollenbasierte Zugriffskontrollen und automatisierte Dokumentation, sodass die IT die Aufsicht behält, während die Fachabteilungen die Entwicklung vorantreiben. Diese Struktur ermöglicht es, ein Modell mit häufigen Änderungen ähnlich wie eine Codebereitstellung zu genehmigen – mit einem Prüfer, einem Änderungsprotokoll und einem Rollback-Plan für den Fall, dass etwas schiefgeht. Programme, die die formale Genehmigung umgehen, funktionieren problemlos, bis eine Aufsichtsbehörde oder ein Wirtschaftsprüfer nachfragt, wer das Modell genehmigt hat, das eine Entscheidung bezüglich eines Kunden getroffen hat.

Häufig gestellte Fragen: Wie schnell kann die Führungsebene mit Ergebnissen rechnen?

Die meisten Rollouts zeigen bereits im ersten Projekt innerhalb eines Quartals messbare Ergebnisse, vorausgesetzt, der Anwendungsfall wurde präzise definiert. Die beiden Folgeprojekte verlaufen schneller, sobald die Governance etabliert ist, da der Review-Prozess dann als Vorlage dient und nicht jedes Mal neu verhandelt werden muss. Teams, die den ersten Pilotversuch sowohl als Governance-Übung als auch als Modellierungsprojekt nutzen, skalieren in der Regel innerhalb eines Jahres auf fünf oder sechs Anwendungsfälle, während Teams, die ihn lediglich als Machbarkeitsnachweis betrachten, meist nach dem ersten Erfolg stagnieren.

Jijo George
Jijo George
Jijo ist eine enthusiastische neue Stimme in der Bloggerwelt, die sich leidenschaftlich dafür einsetzt, Einblicke in verschiedenste Themenbereiche von Wirtschaft bis Technologie zu gewinnen und zu teilen. Er bietet eine einzigartige Perspektive, die akademisches Wissen mit einer neugierigen und aufgeschlossenen Lebenseinstellung verbindet.
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